Regeln der Liebe

 

im inneren Dialog aufgeschrieben – weit über den Wolken – am 22.05.2014

Sei bereit zu sterben. Denn nur so kommst Du zum Leben. Zum Leben mit seinem unbändigen Reichtum. Mit all seinen Facetten. Facetten der Liebe, des Glücks. Es ist mein Werk, sagt Gott, oder wenn Du willst der Schöpfer dieses Universums, und Du darfst daran teilhaben. Jeder Mensch darf daran teilhaben, der sich zur Schöpfung bekennt.

Das ist das erste Gesetz der Liebe:

1.

Ohne Gottesbekenntnis ist Gott nicht erfahrbar.

Schau den Kosmos an, wie dünn er ist. Auf der Erde ist alles dicht, erfahrbar, gestaltet. Und ihr Menschen dürft mitgestalten. Auch zerstören. Aber ohne Liebe zu mir, eben Gesetz Nr. 1, wird alles sehr dürftig, weil es nicht am grossen Strom der Liebe angehängt ist. Liebe heisst die Dinge zu Ende zu bringen, sei das ein Entwurf, eine Beziehung, eine Arbeit, ein Musikstück, ein Menschenleben. Alles hat seine Zeit, auch die Zeit. Wenn Du im Glück von Gottes Zentrum angelangt bist, ist Zeit relativ. Im Zentrum ist Zeit nicht existent. Darum sind der Urknall und das Hier und Jetzt eins. Zeit wird erst an der Peripherie erfahrbar.

Und damit kommen wir zum zweiten Gesetz der Liebe:

2.

Alles ist relativ. Nichts ist absolut.

Was bedeutet das? Entwicklung ist nur möglich, wenn etwas in Frage gestellt werden kann. Darum sind doktrinäre Systeme zum Scheitern verurteilt. Du denkst, und wer das „In Frage stellen“ in Frage stellt? Ja, da beisst sich die Katze in den Schwanz. Und wozu? Um Stillstand zu produzieren? Wer will das schon? Und doch tun es einige. Im Spirituellen die meisten. Sie kennen ein, zwei Glaubenssätze, das war’s. Denken heisst nicht nachplappern. Denken heisst zu eigenen Schlüssen kommen. Denken bedingt Freiheit. Denken bedingt Loslösung von Althergebrachtem. Das bedeutet nicht, dass Altes schlecht sei und verändert oder gar vernichtet werden müsse. Denn das Neue ist nicht unbedingt besser.

Damit kommen wir zum dritten Gesetz der Liebe:

3.

Alles ist Wandlung.

Nichts ist statisch. Kein Stein, kein Gebirge ist starr. Alles bewegt sich. Das Gleit- oder Rollenlager jeder Brücke ist das einfachste Beispiel dieses Gesetzes. Jeder Bergsturz zeugt davon. Meine Schöpfung ist darauf ausgelegt, in Bewegung zu sein. Ich bin der Motor. Es gibt keine Zeugen, ausser Du bist Zeuge.

Sind wir also schon beim vierten Gesetz? Nein, Zeuge sein heisst, wahrnehmen was passiert. Das bedingt aber einen neutralen Standpunkt im Innern. Nur aus dem Zentrum heraus sieht man was an der Peripherie passiert. Darum will Macht immer im Zentrum sein, damit sie die Peripherie kontrollieren kann. Auch wenn sie es nie schafft. Alle totalitären Staaten leiden daran, dass sie etwas nicht begriffen haben:

Nämlich das vierte Gesetz der Liebe:

4.

Alles fliesst.

Nun sagst Du zu Recht, Gesetz 3. „Alles ist Wandlung“ beinhaltet doch dies bereits. Ja und Nein. Es ist ein gewichtiger Unterschied zwischen der Wandlung als Transformation und dem Fluss, den es zur Umsetzung braucht. Jeder Fluss von der Quelle bis zur Mündung unterliegt diesen beiden Gesetzen. Er wandelt sich stetig, und er fliesst immer fort. Am strudelnden Bergbach ist das besser zu sehen, als am Rhein zum Beispiel. Ganz profan gesagt: Von Zürich nach New York zu kommen ist ein Schritt der Wandlung, aber es braucht dazu den Fluss des Fliegens. Eigentlich einfach. Aber die Präzision in diesen Dingen hilft zum Verständnis dieser Welt.

Gehen wir zu 5.? Wenn Du willst, aber schau mit eigenen Augen:

5.

Schaue selbst.

Glaube niemandem, keinem Journalisten, Fotografen, Filmemacher, ohne dass Du deine eigene Erfahrung gemacht hast. Aber mache sie! Ohne Erfahrung kein Ziel, ohne Erfahrung kein Fluss, ohne Erfahrung keine Wandlung, ohne Erfahrung keine Relation zu was vorher war. Ohne Erfahrung keine Liebe zu mir. Jetzt ging das Rad rückwärts, nicht wahr, denn relativ ist in beiden Richtungen. Bloss zwei Richtungen, sagst Du? Es gibt doch mehr als zwei. Ja natürlich. Aber die meisten Menschen denken in bipolaren Systemen: Vorwärts – rückwärts, arm – reich, langsam – schnell, hoch – tief, drinnen – draussen, oben – unten. Es ist Teil der Wertigkeiten, die wir selbst den Dingen beimessen. Aber wir tun es absolut und ändern selten etwas an der mal eingenommen Haltung. Das ist starr, oder stur und hat mit den hier formulierten Gesetzen nichts zu tun, ausser dass es gegen diese Gesetze verstösst.

Kommen wir jetzt zu 6.? Noch nicht. Erst sage ich Dir, dass ich Dich liebe und dass es mich freut, hast Du mich gefunden. Nicht allen gelingt das, aber jene, denen es gelingt, haben eine besondere Verantwortung.

Das ist Gesetz Nr. 6:

6.

Siehe das Deine.

Das ist unabdingbar mit den Gesetzen 1. – 5. verbunden und mit denen, die nachher kommen. Denn, wie kannst Du das Deine sehen (Nr. 6), wenn Du nicht selber genau hinschaust (Nr. 5)? Man kann keinem Menschen eine Berufung aufzwingen. Eine Berufung ergreift man, weil man sie sieht. Von der Schule zur Lehre, vom Beruf zur Weiterbildung, vom Umsatteln auf etwas ganz anderes bis zu dem, was Du heute tust. Siehst Du das Deine in Deinem Fall? Und ist in der Aufzählung nicht bereits ein Blick zurück? Ja richtig. Siehe, das Deine hat eine Richtung, eine Vorwärtskraft, auch wenn man oftmals in der Vergangenheit etwas bereinigen muss. Regel 6 ist ein Vektor, also eine gerichtete Kraft,

und Regel 7 heisst schlicht und einfach:

7.

Verbinde Dich mit mir.

Eine Verbindung mit Gott eingehen, heisst sich ins Zentrum stellen, und von da aus zu wirken. Das ist nicht zu verwechseln mit Machtausübung, sondern bedeutet mit Weisheit „seines Amtes zu walten“. Mit Gott zusammenarbeiten heisst, ihn auch ernst nehmen. Genau so, wie man sich Lehrern, Vorgesetzten, Partnern oder Behörden stellt. „Dialog“ ist das Schlüsselwort. Meditation ins Nichts, ins Nirvana ist ein Unsinn. Was willst Du als Mensch in der Leere des Kosmos? Stille ist nicht die höchste Stufe der Meditation. Aber sie ist eine Vorbedingung zum Dialog. Ohne Stille ist kein Dialog möglich. Denn hörst Du Gott nicht, was willst Du bewirken?

Darum, Gesetz Nr. 8 ist:

8.

Bleibe im Dialog.

und wir kommen bereits zu Gesetz Nr. 9: Siehe Dein Ziel. Aber das ist doch wie 6. „Siehe das Deine“? Nein, nicht ganz. 6 ist umfassender, runder, noch in der Wachstumsphase.

Gesetz Nr. 9. heisst genau übermittelt:

9.

Bleibe auf Deinem Weg.

Denn kommst Du von Deinem Weg ab, bist Du nicht mehr im Einklang mit den hier aufgeschriebenen Gesetzen.

Schliesslich komme ich zu Gesetz Nr 10:

10.

Mach mal Pause.

Dann gelingt es Dir viel besser, die anderen neun Gesetze wahr zu nehmen.

im inneren Dialog aufgeschrieben – weit über den Wolken – am 22.05.2014

Danke hast Du den Text ganz durchgelesen. Das freut mich.

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